Einbruch und Diebstahl

Immer wieder hört man, dass in Wohnungen eingebrochen wurde und oft werden nicht nur Gegenstände entwendet, sondern auch noch die verbliebenen Dinge verwüstet oder zerstört. Nicht nur, dass man als Betroffener seelischen Schaden erleidet und sich in den eigenen vier Wänden nicht mehr sicher fühlt, wenn man dann noch keine richtige Absicherung hat, wird’s teuer.

Prinzipiell ist Einbruch/Diebstahl ein Fall für die Hausratversicherung. Allerdings gehört diese Versicherung auch zu den Versicherungen, wo gerne mal gespart wird. Deshalb sollte man sich beim Abschluss einiger Dinge bewusst sein.

Bevor man nun eine Hausratversicherung abschließt, sollte man sich erst einmal darüber bewusst werden, was eigentlich Hausrat ist. Kurz gesagt – man stellt gedanklich die Wohnung auf den Kopf und alles was heraus fällt, gehört zum Hausrat. Nun kann man im Kopf schon mal überschlagen, dass das vermeintlich wenige, was man vielleicht besitzt, doch einiges an Wert hat. Somit ist der erste Punkt auch schon der wichtigste – niemals unter Wert versichern lassen, denn die Versicherung ersetzt auch nur den angegebenen Wert.

Eine weitere Klausel, die seitens der Versicherungsnehmer gern übersehen wird ist die grobe Fahrlässigkeit. Findet der Einbruch statt, während man mal kurz außer Haus war und die Haustür nicht abgeschlossen hat – hat man Pech, denn eine solche Handlung gilt als grob fahrlässig. Nicht alle Versicherungsunternehmen schließen dies mit ein.

KFZ-Versicherung-Schaden-Gutachter Teil 2

Wer einen eigenen Gutachter bei der Begutachtung eines KFZ-Schadens stellt, muss auch die Honorare in Kauf nehmen, die dieser verlangt. Auch hier gibt es keine einheitliche und gesetzliche Regelung, aber in der Branche ist es in der Regel üblich, dass sich das Honorar zwischen zehn und vierzig Prozent von der Schadenssumm bewegt. Zuzüglich werden dem Versicherten natürlich Anfahrtskosten in Rechnung gestellt.

Sehr vorsichtig sollte man sein, wenn plötzlich ein Vergleich ins Haus flattert. Mache gegnerische Versichengen versuchen auf diese Art und Weise die Kosten zu drücken bzw. eventuelle Nachfolgekosten zu vermeiden. Viele wissen nicht, dass bei Spätschäden, die durch den Unfall am Auto auftreten, auch von der Versicherung bezahlt werden müssen. Lässt man sich jedoch auf einen Vergleich ein, bleibt man auf eventuell nachfolgenden Kosten sitzen.

Meist hat man mit der KFZ-Versicherung keine Probleme, doch natürlich kann es auch vorkommen, dass der Worst Case eintritt und die Versicherung sich weigert, den Schaden zu regulieren. Man kann einen Anwalt einschalten und das ganze vor Gericht ausfechten, aber klüger ist es meist, einen Ombudsmann einzuschalten. Zumindest bei Schäden bis 10000 Euro reicht die Entscheidungsgewalt aus, um die KFZ-Versicherungen zum erfüllen ihrer Leistungen zu verpflichten.

Anders verhält es sich bei einem Streit mit der Kasko-Versicherung. Dort ist der Gutachter derjenige, welcher entscheidet. Das gilt auch für Gutachter des Gegners. Wenn sich beide Gutachter einig sind und eine Entscheidung gefällt haben, gilt diese für alle Beteiligten. Welche Kosten wer zu tragen hat, kommt auf die Art und Weise der Entscheidung an. Kompromisse seitens der Gutachter bedeuten gleiche Kosten für alle Parteien. Ordnet sich ein Gutachter dem anderen unter bzw. schließt sich dessen Meinung an, muss dessen Partei alle Kosten tragen.

KFZ-Versicherung –Schaden – Gutachter Teil 1

Jeder Autofahrer ist froh, wenn man nach einer Autofahrt wieder heil zu Hause ankommt. Wenn man dann doch einmal einen Schaden am Auto hat, zahlt diesen im Normalfall die Versicherung. Manchmal jedoch kann es bei der Höhe der Auszahlungen zu Missständen zwischen Versichertem und Versicherung kommen.

Je nachdem, wie schwer der am Auto entstandene Schaden ist, wird seitens der Versicherung ein Gutachter geschickt, welcher den Schaden begutachtet und dann eine Meldung für die Versicherung fertig macht.

Allerdings ist man als Geschädigter nicht dazu verpflichtet, das Gutachten auch zu akzeptieren. Wenn man der Meinung ist, dass der Gutachter vielleicht nicht neutral ist sondern mehr zugunsten der Versicherung entscheidet, dann kann man auch einen eigenen Gutachter beauftragen.

Dabei sollte man einiges berücksichtigen

Der erste und wichtigste Punkt ist die Neutralität des Sachverständigen. Wer allerdings einen eigenen Sachverständigen einschaltet und dieser auf genau denselben Schadenswert oder gar einen geringeren kommt, muss auch damit leben.

Doch wie findet man einen guten KFZ-Gutachter? Dieser Titel ist nicht geschützt und somit kann sich jeder so bezeichnen. Es gibt allerdings den Berufsverband der freiberuflichen und unabhängigen Sachverständigen. Alle, die dort eingetragen sind, haben entweder eine KFZ-Meisterprüfung abgelegt oder ein Ingenieurstudium abgeschlossen.

Manche scheuen sich vielleicht, einen eigenen Gutachter zu besorgen, weil sie denken dass sie es selbst bezahlen müssen, aber das ist ein Irrglaube, denn, bis auf wenige Ausnahmen, wird der Gutachter von der Versicherung bezahlt. Die Ausnahmen beziehen sich zum einen auf eine Teilschuld, denn dann muss man auch anteilig den Gutachter zahlen, sowie Schäden unter 900 Euro. Wer eine Kaskoversicherung hat, sollte sich vorher erkundigen, denn wenn der eigene Gutachter den Schaden ebenso beurteilt wie die Versicherung, dann könnte es sein, dass man den Gutachter selbst bezahlen muss.

Schutz für das Wichtigste

Was ist für die meisten von uns das Wichtigste und wir nehmen es doch oft als selbstverständlich hin? Richtig, unsere Gesundheit und unsere Bewegungsfreiheit. Tagtäglich nutzen wir Arme, Beine, Augen, Ohren und Augen und noch vieles mehr, doch was ist, wenn das auf einmal nicht mehr geht?

Die Zürich Versicherung hat nun einen Grundschutzbrief der genau diese Punkte absichert, die wir als so selbstverständlich ansehen. Sehr schnell kann es schließlich passieren, dass man durch einen Unfall oder eine Erkrankung plötzlich nicht mehr aktiv am Leben teilhaben kann. Genau für diesen Fall existiert diese Grundversicherung. Im Gegensatz zur herkömmlichen Berufsunfähigkeitsversicherung bezieht man auch dann die Leistung, wenn man weiterhin arbeitsfähig ist. Die Leistung wird solange gewährt, wie der Ausfall oder die Beeinträchtigung der versicherten Grundfähigkeit vorhanden ist. Dabei kann man als Versicherungsnehmer frei entscheiden, was man versichern möchte. Zudem kann man hier bereits auch Kinder ab sechs Jahren versichern.

Wer lieber eine klassische Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen möchte, sollte das auch frühzeitig tun. Bereits im Schulalter kann man Versicherungen für seine Kinder abschließen, allerdings sollte man dann einiges beachten.

Die Berufsunfähigkeitsversicherung sollte bis zum 67. Lebensjahr gelten. Bei besonderen Lebensereignissen, wie der Eintritt ins Berufsleben, Kinder etc. sollte man die Versicherung ohne weitre Nachprüfungen verbessern können. Die Beiträge müssen natürlich auch die gesamte Laufzeit über günstig bleiben.

Wenn man für Kinder eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließt, sind die Risikofaktoren deutlich geringer was Vorerkrankungen etc. betrifft und von daher macht ein Einstieg Sinn – solange die oben genannten Möglichkeiten bei der Versicherung bestehen.

Berufsunfähigkeitsversicherung – was ist Wichtig?

Heutzutage berufsunfähig werden ist für viele Menschen ein Albtraum, denn Arbeit findet man nicht so leicht und was ist, wenn man in dem Beruf nicht mehr arbeiten kann? Es gibt ja wirklich nicht viele Versicherungen, wo Verbraucherschutz, Makler und Versicherer einheitlich der Meinung sind dass man ein Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen sollte.

Aber, und das ist ein sehr ärgerliches Problem, es ist zum einen nicht so einfach, überhaupt eine Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen und dann ist man als Versicherungsnehmer in gewisser Art und Weise der Meinung der Versicherung ausgeliefert. Wie schätzt die Versicherung das Risiko ein? Damit stehen und fallen die Tarife und oft bezahlt man als Versicherungsnehmer mehr, als es angemessen wäre.

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist an sich schon mit recht hohen monatlichen Aufwendungen verbunden, aber man sichert sich auch ab, denn im Falle einer Berufsunfähigkeit zahlt die Versicherung eine Rente an die Versicherten aus.

Je früher man eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließt, desto besser. Neben den Fragen nach dem ausgebübten Beruf, spielen auch gesundheitliche Vorerkrankungen eine sehr große Rolle. Gefährliche Freizeitaktivitäten und noch manch andere, oft auch zukünftige Ereignisse wie Urlaube im Ausland etc. spielen in die Bewertung mit rein und das ist vielleicht auch der Grund, warum s zu Fehleinschätzungen kommt, was das Risiko betrifft. Wer sagt denn, dass die versicherte Person tatsächlich jemals einen Auslandsaufenthalt macht? Doch nicht nur das. Was bei einer Versicherung als absolutes NoGo gilt und deshalb zu einer Absage für die Versicherung gilt, kann bei einer anderen ausgeklammert werden oder spielt überhaupt keine Rolle. Als Versicherungsnehmer sollte man also so oder so verschiedene Angebote von verschiedenen Versicherungen einholen und in Ruhe entscheiden.

Ebenso wichtig ist es als Kunde, alles, was im Kleingedruckten an Klauseln negativ auffällt und nachteilig ist, zu streichen. Nur dann kann man evtl. vorhandene Hintertürchen der Versicherer schließen und im Ernstfall auch wirklich sicher sein, versorgt zu sein.

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